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Die Region Oberlausitz-Niederschlesien ist eine historisch interessante Landschaft in der Mitte Europas. Die Entwicklungen der europäischen Geschichte wirkte sich auf unterschiedlichste Weise bezüglich politischer und regionaler Zuordnungen aus. Diese schlugen sich ebenfalls auf kulturellem Gebiet nieder. Neben jahrhunderte langer Zugehörigkeit zu Böhmen und Sachsen ist die Teilung von 1815 in eine Sächsische und eine Preußische Oberlausitz von Bedeutung. Herauszuheben ist die seit alters her in der Oberlausitz angesiedelte sorbische Minderheit.

Besonders ausgeprägte kulturelle Zentren in der Region bilden neben Hoyerswerda die ehemals dem Sechsstädtebund angehörigen Städte Bautzen, Görlitz, Kamenz, Löbau und Zittau. Die Oberlausitz ist nicht nur eine reichhaltige Naturlandschaft, sie verfügt auch über vielfältige kulturelle Einrichtungen.

In Bautzen befinden sich die wichtigsten kulturellen Institutionen der sorbischen Bevölkerung. Die Stadt Görlitz zeichnet sich durch ihre außerordentlich wertvolle und umfangreiche historische Bausubstanz und durch die ausgesprochene Nähe zur Schwesterstadt Zgorzelec aus. Kamenz ist die Geburtsstadt Lessings, in der das literarische Erbe des Aufklärers lebendig gehalten wird. In Zittau findet man die Christian-Weise-Bibliothek und in Löbau die außergewöhnliche Villa Schminke des berühmten Architekten der Klassischen Moderne, Hans Scharoun.

Die Reihe der interessanten und bedeutenden Einrichtungen ließe sich beliebig fortsetzen. Allein die Theater der Region erreichen jährlich über 300.000 Besucher mit vorwiegend eigenen Inszenierungen. Mehr als 20 Museen und Bibliotheken erhalten eine Unterstützung durch den Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien. Neben traditionellen Kultureinrichtungen fördert der Kulturraum auch Maßnahmen im Bereich Moderner Medien und Soziokultur.